Bericht des Vorstandsvorsitzenden

Virtuelle LHN Generalversammlung am 22.3. 2021 - Bericht des Vorstandsvorsitzenden Jørgen Popp Petersen

 

In mehreren Hinsichten ist diese Generalversammlung außergewöhnlich. Wir haben uns dafür entschieden lieber jetzt laut Satzungen die Generalversammlung durchzuführen, statt in einem Vakuum im Ungewissen zu warten.

 

Im Alter von 82 Jahren ist Fedder Peter Hinrichsen am 27. August gestorben. Fedder Peter Hinrichsen war ein sehr geschätzter Hauptvorsitzender in den Jahren von 1981 bis 1993. 

Er hat oft über die Zeit, anfangs der 80’er-Jahre berichtet. Nach einer Periode mit Rekord hohen Zinsen, standen sehr viele Betriebe in der Insolvenz. In einer nicht- transparenten Art, wurden ein Teil der Betriebe durch Abschreibungen und Absprachen mit den Debitoren geholfen. Dadurch entstand nach Fedder Peters Meinung viele ungerechte Situationen. Einige wurden weitergeholfen, andere nicht. 

Durch den Tøndermarsk Lov, wurde Fedder Peter landesweit bekannt. Er kämpfte fast allein gegen das „System“, um das Recht, dass die Landwirte weiterhin ihre Flächen in den Kögen mit Gülle düngen durften. Er fuhr an einem Sonntag Gülle auf einer seiner Flächen, um sicher zu sein, dass er eine Strafanzeige bekam. Mit Hilfe vom Landbrugets Landscenter, argumentierte er sich durch das Gerichtssystem und hat letztendlich vor dem „Højesteret“ das Recht erhalten.

Ich denke, dass dieser Fall dazu mitwirkend war, dass Beamte in den Kopenhagener Ministerien sehr wohl den LHN kannten, als ich mich bei ihnen Jahre später als Vertreter präsentiert habe.

Es war immer interessant, ihm in Debatten zu folgen. So manche Ornithologen oder Biologen haben in Diskussionen nicht das letzte Wort bekommen.

Fedder Peter hatte nicht nur eine brillante Art zu argumentieren. Wörtliche Beiträge wurden häufig mit einem Witz serviert und deshalb hatte er in Versammlungen oft die Lacher auf seiner Seite.

An der Beerdigung am 1/9 in Hoyer hat der LHN Fedder Peter Hinrichsen gewürdigt.

 

Bei unserer Generalversammlung Ende Februar 2020, waren die Rekord- Niederschläge das Thema.

Wenige Tage danach, wurde dies zur Realität. Seitdem ist die Corona-Pandemie auf der Tagesordnung und hat generell all das beeinflusst, das wir uns seitdem vorgenommen haben. Sowie auch gerade jetzt.

Der Lockdown im Frühjahr hat durch das neue Verhalten der Verbraucher eine umgehende Wirkung gezeigt. Rindfleisch und andere Produkte, die gewöhnlich überwiegend an die Gastronomie und Catering gehen, wurden gleich in den Notierungen bestraft.

Die Pandemie war auch Ursache für erhebliche Einschnitte in den europäischen Schweine Notierungen. Schlachthöfe schließten wegen Corona- Ausbrüche in der Belegschaft, sowohl in Deutschland als auch in Dänemark. Dies führte zu „Schweine Staus“ in den Ställen. Zudem gibt es die verschlimmerte Schweine-Pest jetzt auch in Deutschland, aber am meisten in China, welches auch zu instabilen Märkten führt.

Erfahrungen eines grauhaarigen Landwirtes sagen mir, dass man Erlöse in fast 10-jährigen Durchschnitten sehen muss. Naturkatastrophen, veterinäre Verhältnisse und andere globale Krisen und Entwicklungen sorgen dafür, dass der normale Marktdruck in Perioden außer Kraft tritt.

Die Witterungsverhältnisse ab März waren für die Landwirtschaft fast optimal. Wo einige in 2018 mit bis zu 120 Tagen mit Bewässerung beschäftigt waren, kamen die Beregnungs-Anlagen in 2020 bei vielen nicht zum Einsatz.

Die durchschnittlichen Betriebsergebnisse sind vernünftig ausgefallen. Und der Trend des konsolidieren ist fortgesetzt durch Tilgung von Fremdkapital. Niedrige Zinsen, Produktivität und Struktur-Entwicklung, sind Tendenzen seit der Finanzkrise, die die Trendwende geschafft haben.

Landwirtschaft ist nichtsdestotrotz weiterhin in „Bad Standing“ bei der Finanzaufsichtsbehörde und deshalb auch in vielen Geldinstituten. Die Forderung an Eigenfinanzierung bei Kauf und Hofübernahme ist für Jungbauern unter normalen Umständen nicht realistisch. Wenn der dafür vom Staat eingerichtete „Vækstfonden“ 10% Zinsen auf Darlehen fordert, ist das das umgekehrte als eine Hilfe.

Einer der Folgen ist der Einstieg von außerlandwirtschaftlichen Investoren. Für mich ist das eine traurige Entwicklung. Als Bauer und Bauernverband vertrete ich die Haltung: „Bauern Land in Bauern Hand.“ Es gibt natürlich positive Beispiele. Es liegt aber etwas Prinzipielles dahinter. Wo bleibt das unternehmerische Element, die Verantwortung für die Region und die Zukunft? Und wo und wer ist überhaupt unser Mitstreiter? Ob das Kapital und das Interesse aus Kolding, Kopenhagen, Hamburg oder Chicago kommt, ist eigentlich egal.

Man findet keine Statistik, die den Zustand wiedergeben kann. Wir alle kennen mit Sicherheit mehrere Flächen und Betriebe in der Nachbarschaft, die von Investoren in Besitz genommen worden sind. Eine Entwicklung die in Dänemark nur etwa 10 Jahre möglich ist, durch Änderungen im Landwirtschaftsgesetz.

In Afrika wird es „Landgrapping“ genannt. So sieht es u.a. auch aus in den USA aus, wo Bill Gates etwa 100000 HA in Besitz hat.

In Deutschland hat das Thünen-Institut mehrere Studien zum Thema veröffentlicht, spätestens Januar 2021. Ministerin Julia Klöckner konkludierte Handlungsbedarf der Politik gegen die Entwicklung, wo Agrar-Land Spekulationsobjekte wird.

Strukturentwicklung in der Landwirtschaft ist weltweit eine riesige Herausforderung. Die Hauptursachen sind die biologischen und technischen Fortschritte, die viele Hände überflüssig machen. Der Wettbewerbs-Druck erhöht sich für den Einzelnen, und ich denke, dass dies für vielen das Entscheidende ist, um auf den Straßen zu protestieren, ohne dass man es selbst nicht richtig nachvollziehen kann. Ob es in Kopenhagen, Paris, Delhi oder Berlin ist.

Hier einen Spruch, welches beim Nachdenkend vielleicht ein ganz Teil Wahres beinhaltet:

Erst wenn der letzte Landwirt, Handwerker und Arbeiter zu Grunde reguliert wurde, wird man feststellen, dass Freitagsschwänzer, Klimaaktivisten, Influencer, Youtuber und Politiker, nichts Lebensnotwendiges herstellen.!!

Der politische Wandel ist für uns eine harte Nuss zu knacken. Es besteht eine Kluft zwischen ländlichen Raum und Metropole. Vielleicht ist es aber eher oder eine noch größere Kluft oder ein Ringen zwischen den Bildungsgraden, wie die Aussage auf dem Banner symbolisiert.

Woher und warum entstehen die Bürokratie, Kontrollen, Regel und Vorschriften, die in der Praxis sehr schwer umsetzbar sind? Wir kennen alle den Frust des Tier- Transporter-Fahrers und die ständig steigenden Kontroll- Forderungen und Kosten auf unseren Betrieben.

In vielen Jahren waren die politischen Diskussionen bzgl. Landwirtschaft oft eine Frage um bio/øko Produktion. Mit dieser Produktionsform war der LHN übrigens immer Vorreiter.

Heute wird unsere Milch- und Fleisch-Veredlung sehr scharf problematisiert. CO2 und Methan Verluste und pflanzliche Ernährung ist Schlagwort geworden. Schaut euch mal die neuesten offiziellen Empfehlungen zur Ernährung an. Milch und Fleisch existieren fast nicht mehr. Guten Appetit!

Bei den kommenden Wahlen zum Folketing, wird die Veganer Partei antreten. Hätten sie für Ihre Ernährungs-Idealen werben wollen, würde es völlig ok sein. Schon jetzt steht es aber klar, dass sie sich eine Akzeptanz wünschen, die sie jedoch nicht anderen gegenüber selbst zeigen. Sie scheuen sich nicht in ihrem Kampf gegenüber der konventionellen Landwirtschaft.

DN nimmt eine manipulierte Argumentation in Gebrauch. Bei jeder Gelegenheit beschimpft sie den dänischen Soja-Import, welches ungefähr 600.000 Ha Produktionsfläche entspricht. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass etwa 90 % durch Veredlung im Export weitergeht und dadurch auf das Konto anderer Verbraucher.

Wenn die politischen gut Leute meinen, dass Dänemark im Agrarischen wie eine Insel sein soll, und wir nur uns selbst ernähren sollen, also 5,8 Mill Leute auf 2,6 Mill ha, dann müssen unsere Ernährung ganz umdenken. Daten einer deutschen Analyse zeigen, wenn man es umrechnen, dass Dänemark für den Konsum jedes Jahr Kaffee, Kakao, Obst, Nüsse, Oliven und Wein importiert, dass umgerechnet eine weltweite Fläche von etwa 400.000 Ha entspricht. 

Der jährliche 13 Mill m3 netto Holz-Import entspricht die Produktion von 700.000 Ha Waldfläche.

Egal welche Forderungen der Verbraucher hat, werden wir mit Sicherheit auch dies in der Produktion nachkommen. Das heißt aber nicht gleich, dass das herkömmliche gleich schließen sollten und gleichzeitig den Agrarexport aufgeben.

Das wichtigste sollte weiterhin sein, durch massive Forschung Lösungen zu finden, um die Produktion noch nachhaltiger zu Gestalten.

Der Verbraucher muss sich selbst unter den Arm nehmen und die Landwirtschaft muss natürlich in allen Hinsichten nachhaltig wirtschaften. Wir müssen aber auf den offenen Märkten agieren können

und Pläne von zentralen Behörden, die sagen, wie und was wir zu tun haben, funktionieren doch nicht.

Viele Jahre waren die politischen Forderungen in Dänemark bezüglich Umweltfragen in Relation zur Landwirtschaft, auf einem Niveau, dass uns gegenüber Nachbarländern Wettbewerbsfähigkeit gekostet hat. Mittlerweile haben die Diskussionen und Forderungen an den Landwirten mindestens dasselbe Niveau in Ländern wie: Schweden, Deutschland, Holland, Österreich und Frankreich erreicht.

Das verdeutlicht sich in der EU-Politik. Die Begriffe: Green Deal (den Weg zur Klimaneutralität) und Farm to Fork Strategie (diese beinhaltet die Ziele im zukünftigen CAP). Werden für uns Konsequenzen haben.

Voraussichtlich werden wir zukünftig die Flächenprämie auf unserer Bruttofläche beantragen. Dies hat der LHN schon bei der Gründung der jetzigen Cap damals ohne Erfolg vorgeschlagen. Jetz hat unser Kollege, Asger Christensen im EU- Parlament hoffentlich damit Erfolg. Man kann sagen, dass man bisher für bewirtschafteten von Extensive Flächen belohnt wurde. Im Klartext wurde unnötig viele Ecken, Kanten und Knicks umgepflügt, um Flächenprämien zu erhalten.

Zum Thema Biodiversität will ich unseren Kritikern Recht geben. Wir können und müssen viel mehr leisten und das ohne, dass es den Nettogewinn auf den Betrieben beeinflusst. In den bewirtschafteten Flächen sollen wir nicht Intensität vernachlässigen und Ertrag verlieren. Für die Natur, uns selbst, aber vor allem den Bürgern und Naturfreunden, müssen wir Biotopen schaffen und so Landschaftsräume erschaffen, wo Vögel und Insekten sich ernähren können. Durch Flurbereinigung und besseres Arrondieren der Felder, gibt es uns so viele Vorteile im Bewirtschaften, deshalb müssen wir unbedingt einen Biodiversitätsausgleich schaffen.

Gesamt gesehen besteht ein enormer Druck auf und eine Kritik an unsere momentanen Produktionsformen. Die Frage ist wie wir mit Sachlichkeit und Realität überzeugen können. Die Kritik kommt aus einer bestimmten Schicht der Gesellschaft und deshalb glaube ich auch nicht, das gewöhnliche Öffentlichkeitsarbeit die Lösung ist. Spätestens bei der Ernährungskrise 2008, haben die globalen Marktpreise für Getreide uns gezeigt, dass die Tagesordnung plötzlich ganz neu definiert wurde. Davor gab es Forderungen an die Agrarwende und plötzlich hat die EU beispielsweise die obligatorischeren Brachflächen durch Gesetz abgeschafft. Schaut man am FAO- Preisindex, ist zurzeit Bewegung nach oben. Das Vakuum aus China und Asien an Fleisch und Rohstoffe hat eine große Wirkung. Wenn Nahrung teurer wird, entsteht schnell Unruhe in den Brennpunkten und die Politik muss und wird gegensteuern. Zugleich muss man bedenken, dass die Corona Krise auch die ärmeren Schichten am härtesten trifft.

Die Politik in Dänemark war das vergangene Jahr fast wie ein „One (Wo)man Show“.

Nicht nur aufgrund der Pandemie gibt es den letzten Jahren mehrere Beispiele auf Alleingang und egoistische Beschlüsse in Dänemark. Aus meiner Sicht ist das nicht nur für uns hier im Grenzland ein Problem, sondern auch für den übergeordneten Agrar-Sektor.

Der Brexit z.B. als Ultimative, hat nur Nachteile und zurzeit haben viele hier im Lande große Probleme damit, Arbeitskräfte aus dem Ausland vor Ort zu bekommen.

Die Herausforderungen unserer Zeit machen kein Stopp bei den Grenzen. Es fordert Solidarität und gemeinsames Handeln mit unseren EU- Partnern.

Das Aus für die Nerzbranche wurde zu einem Desaster. Es war eine Internationale Vorzeige Industrie, und wurde auf fatale Weise vernichtet.

Tage Pedersen, der Vorsitzende der Branche, hat für seinen Einsatz durch den gesamten Verlauf, sowie seine Kommunikation in den Medien von seinen Kollegen viel Lob erhalten. Er hat auf mehreren Landsformandsmøder in Landbrug & Fødevarer im Herbst teilgenommen. Er berichtete, dass er laufend in Kontakt mit der Staatsministerin, sowie die Direktorin von Fødevarestyrelsen war, und dass sie ihn angerufen haben, um Ratschläge von ihm zu bekommen. Er erzählte, dass die Behörden den Umfang ihrer Beschlüsse völlig unterschätzen. Alles war Chaos. Fødevarestyrelsen, die Regierung und Behörden, haben Fehler am laufenden Band gemacht.

Die bisherigen politischen Absprachen um den Schadensersatz gegenüber den verschiedenen Akteuren, belaufen sich bis jetzt auf etwa 19 Mia Kr. Das ist mit Sicherheit etliches mehr als die Vorstellung beim Beschließen. 6000 bis 7000 Arbeitsplätze und ein jährlicher Exportwert von 5- 10 Milliarden Kr. Ist für immer ausgelöscht.

Mette Frederiksen meint aber, dass man heute Ökonomie anders denken muss als früher.

Bevor steht politische Verhandlungen um einen Klimaplan für die Landwirtschaft. Ich kann nur die Politik empfehlen, all das Gerede, um CO2 Abgaben vom Tisch zu nehmen. Der Agrar-Sektor kommt nur ins Ziel, wenn massiv in der Forschung investiert wird und wenn robuste Ökonomie auf den Höfen vorhanden sind. Wenn wir keine Ergebnisse vorziehen können, haben wir zukünftig kein Markt. Das kann Arla und Danish Crown mit Sicherheit bestätigen.

Bis weiter hoffen wir, dass der Sozialdemokrat, Anders Kronborg, sein Wille bekommt, sowie das die Formulierung der Regierungspartei, nämlich dass sie die Landwirtschaft entwickeln und nicht abwickeln wollen, Stich hält.

Viele Kollegen in Dänemark haben jahrelang dafür argumentiert, dass die Umwelt-Gesetze für die Landwirtschaft in Deutschland viel besser waren als in Dänemark. Ich habe immer gesagt, dass die Verhältnisse verschieden sind und schwer vergleichbar sind.

Wer das Erwähnte immer noch behauptet, hat jedenfalls die Zeit verpennt. Der politische und gesellschaftliche Druck in Deutschland ist enorm. Massentierhaltung und rote Gebiete in Bezug auf Nitrat- Verluste, sind die heißesten Themen.

Die Traktoren Demos sind fortgesetzt, ich sehe aber nicht mehr Unterstützung seitens des Bauernverbandes. Stattdessen wird konstruktiv mit die von Frau Merkel ins Leben gerufene „Zukunftskommission Landwirtschaft“ gearbeitet. Merkel hat Sympathie für die Landwirtschaft, die Zeit wird aber knapp, um Ergebnisse liefern zu können.

Spannend wird es wie die Wahlen zum Bundestag im Herbst ausfallen. Die Partei mit seit einiger Zeit am meisten Rückenwind sind die Grünen. Der frühere Schleswig-Holsteinische Umwelt- und Landwirtschaftsminister und Dänemark- Kenner, Robert Habeck, könnte eine zentrale Person werden.

Im Jahr 2021 kann der LHN seinen 100- jährigen Geburtstag feiern und vor wenigen Jahren feierten wir das 150-jähriges Bestehen unseren Kreisvereines. Plan ist es, Ende des Jahres ein Jubiläumsbuch präsentieren zu können.

Das Entstehen des LHN sind die Folgen und Konsequenzen der deutschen Niederlage des ersten Weltkriegs, der Versailler Friedensvertrags und der Teilung Schleswig. Die Zeit um den zweiten Weltkrieg war für den LHN und seine Mitglieder sehr problematisch. Es existiert ein Schreiben vom 17. September 1946, wo Konsulent Henningsen an Foreningen af jyske Landboforeninger mitteilte, dass er keinen Bericht für das Jahr 45/46 einschicken konnte, da 2/3 der Mittglieder und die Angestellten inhaftiert waren. Damals hatte der LHN knapp 2000 Mitglieder. Mit dem historischen Verlauf in Schleswig, auch das noch zu den Zeiten unserer Großeltern, sollten wir glücklich und dankbar sein, in ein vereintes Europa mit Frieden und Wohlstand zu leben. Das sollten wir schätzen. Der Zustand ist keine Selbstverständlichkeit.

Unsere Geschichte darf auf keiner Weise das tägliche Geschäft im LHN diktieren. Das wir aber unsere Kultur weiterhin entwickeln, ohne ihn davonzulaufen und dass wir auch ein Verein mit Charakter haben, habe ich immer als wichtig empfunden und als ein Plus bezeichnet.

Gleich wird Tage unser Jahresabschluss 2020 präsentieren.  Es ist ein schlechtes Ergebnis, was auch für den Vorstand unbefriedigend ist.

Ich möchte aber gleich einen großen Dank und Lob an all unseren Mitarbeitern aussprechen- ihr haben alle hart gekämpft. Das Hauptproblem war einfach, dass zu wenige Hände zur Verfügung standen. Im Vorstand haben wir natürlich eingehend das Ergebnis erleuchtet und wir vertrauen, dass wir heute auf den richtigen Weg sind.

Danke an allen Zusammenarbeitspartnern des LHN.

Ich bin jetzt zum ersten Mal den Wunsch des Vorstandes nachgekommen, einen kürzeren Jahresbericht zu geben.

Und das war es dann!

Alles hat seine Zeit, auch für einen Vorsitzenden. Chr. Diedrichsen, Hadersleben Næs, war von 1933 bis 1963 also 30 Jahre Vorsitzender- das habe ich nicht getoppt.

Ich bin euch allen sehr dankbar, dass ihr durch euren Vertrauen in mich, es mir in vielen Jahren möglich gemacht habt, einen Einsatz für den Landwirtschaftlichen Hauptverein für Nordschleswig leisten zu dürfen.

Es war für mich stets eine Ehre.

Viele Erfahrungen, Bekanntschaften, Freunde und Ereignisse habe ich mit in dem Gepäck bekommen.

Vorstandssitzungen hier im Hause, Delegierten Versammlungen in Herning, Landesbauerntage in Rendsburg und Landsformandsmøder auf Axelborg. Herzlichen Dank an Vorstandsmitglieder die 2. Vorsitzenden Hans Kock, Ole Holländer, Sowie Tage Hansen und Rikke Nim Festersen für eine hervorragende Team Arbeit.

 

Ich danke für die Aufmerksamkeit.